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Salzkammergut - Wanderfahrt 2015 (Teil 2)

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2.7.15: Was ist so besonders daran, gerade hier zu paddeln? Wunderschöne Bergwelt als Kulisse, weite Wasserflächen, Wind, auch mal Wellen, klares sauberes Wasser (fast alle Seen haben Trinkwasserqualität) ... schwierig gestaltet sich allerdings das Einsetzen, da die Seeufer überwiegend in Privatbesitz sind. Dadurch kann es auch mal sein, dass man längere Strecken ohne Ausstiegsmöglichkeit paddeln muss (bis zu 2 Stunden). Oder man kann halt auf dem Wasser aussteigen (kann jeder), schwimmen, und dann auch wieder ins Boot einsteigen ... das konnte zwar noch nicht jeder, aber wir haben es geübt. Neben verschiedenen Methoden zum Wiedereinstieg auf Wasser haben wir auch noch gegenseitig abschleppen, Aufkanten zur Unterstützung bei Kursänderungen, Heckruder und Nothalt geübt. Die 2-3 Stunden Übungen waren so anstrengend wie 4-6 Stunden einfaches Paddeln. Dennoch haben wir nach einem kurzem Einkaufstrip am Nachmittag dann noch ein Mal die Boote klar gemacht und sied wieder mit Christian zur Zinkenbachmündung gepaddelt. Auf dem riesiegen Geröllkegel haben wir ein Lagerfeuerchen aus Treibholz gemacht, Würstchen und Steaks am Stock gegrillt und Kartoffeln in der Glut gebacken. Den Sonnenuntergang bewundert und auf den Mondaufgang gewartet. Nachts sind wir bei Vollmondlicht quer über den See zurückgekehrt. Kein Motorbootverkehr ... ein Traum!

3.7.15: War ein bischen viel gestern ... Irene und Max mussten heute abreisen, also haben wir uns ein wenig umsortiert. Nach der Abreise der beiden haben wir einen ruhigen Tag mit Spaziergängen in St. Wolfgang und einem leckeren Abendessen mit Christian in Falkenstein mit Blick auf den See genossen.

4.7.15: Gerd hat eine Wandertour zum Schwarzsee gemacht, die anderen haben das Besucherbergwerk der Salzwelten in Hallstatt erkundet. Das Museum und Bergwerk sind ihren Eintritt auf jeden Fall wert ... selten ein so gut und abwechslungsreich gestaltetes Besucherbergwerk gesehen. Abends haben wir uns mit Christian und anderen Paddlern aus der Gegend für eine zweite Abendtour getroffen. Diesmal haben wir den Sonnenuntergang vom Wasser aus beobachtet und haben danach am Zinkenbach auf den Mondaufgang gewartet. Vergeblich .... blieb hinter den Wolken. Trotzdem nette Gespräche mit den anderen Paddlern. Retour ging es bei minimalster Beleuchtung, nur durch die Häuser am Seeufer ... spiegelglattes Wasser, nur springende Fische und schleichende Kajaks. So viele Paddler waren wohl schon lange nicht auf dem Wolfgangsee gemeinsam unterwegs ... die meisten fahren hier die Wildwasserbäche und Vereine gibt es auch nicht so viele wie bei uns.

5.7.15: Abschied, abbauen, einpacken ... leider. Fazit: Die nächste Tour hierher ist schon in Planung. Der Campingplatz ist nicht der billigste hier am See, aber wunderbar gelegen, sehr gepflegt und schön gestaltet. Topp Sanitäreinrichtungen, lecker Restaurant, super nette Eigentümer und Bewirtschaftung, nicht zu groß, direkter und kurzer Zugang zum Wasser. Wenn wer mal selbst buchen will: www.berau.at. Für Plätze in Wunschlage während des Sommers sollte man laaaange im Voraus reservieren. Und wer die Gegend nicht mit dem Verein und auch nicht alleine erkunden mag, kann sich auch gerne an Christian Wiesinger unter www.seekajakcenter.at wenden (geführte Touren mit Kajak, Mountainbike, oder Schneeschuhwanderungen).

P.S.: Die Fotos sind hier mit geringer Auflösung eingestellt (ca. 500 KB). Wer mag, kann sie gerne für private Nutzung in voller Auflösung von mir bekommen (dann 5-7 MB).

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